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DER 15. ISCHGLER IRONBIKE ZEIGTE KEINE GNADE FÜR DIE MOUNTAINBIKER-WADE
Der Wettkampf um Ruhm, Ehre und insgesamt 20.000 Euro Preisgeld ist geschlagen! Massimo de Bertolis aus Italien erringt beim schwersten Mountainbike-Rennen des Jahres, in einer Zeit von 3 Stunden 52 Minuten und 18 Sekunden den Sieg beim 15. Ischgl Ironbike. Viel Action war auch am Vortag beim rasanten „Ischgl Palio" im Ortszentrum angesagt. Als Special Showact sorgte der amtierende MTB-Trial Weltmeisters Thomas Öhler mit seiner spektakulären Show für Aufsehen.
Beim 15. Ischgl Ironbike, Europas höchstdotiertem Mountainbike-Marathon, gingen am 8. August in der Silvretta Mountainbike Arena knapp 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Drei Strecken unterschiedlicher Länge sorgten für maßgeschneiderte Herausforderung an die TeilnehmerInnen und für dreifache Spannung bei den Zusehern. Die „kleine Runde" mit 27 Kilometern Streckenlänge und 700 Höhenmetern war für ambitionierte Hobbybiker zu schaffen, die Wettkampfatmosphäre schnuppern wollten. Auf der mittleren Runde ging es schon richtig zur Sache: Der Anstieg zur Idalpe war steil und kräftezehrend, die weitere Auffahrt bis zur Vellilscharte verlangte selbst gut trainierten Bikern alles ab. Die Abfahrt durch das Velliltal war die Belohnung. Der von Mountainbike-Legende Hans Rey entworfene Trail, ließ alle Anstrengungen vergessen: 1.200 Höhenmeter pures Glücksgefühl bis ins Ziel. Die mittlere Runde in Zahlen: 48 Kilometer und 2.050 Höhenmeter. Auf der klassischen Ironbike-Strecke machte nach dem langen Aufstieg, ein atemberaubender downhill Single-Trail die Strecke noch anspruchsvoller und interessanter. Die dritte Runde forderte, mit 79 Kilometern und 3.820 Höhenmetern, alle Kräfte. Nicht von ungefähr heißt es Ischgl Ironbike!
Die ultimative Herausforderung: 3.800 Meter in knapp 4 Stunden
Nach 3 Stunden, 52 Minuten und 18 Sekunden war das Rennen geschlagen: Der Erstplazierte, Massimo de Bertolis aus Italien konnte sich gegen Osttiroler Alban Lakata und Urs Huber aus der Schweiz durchsetzen und die Gesamtwertung in einem knappen Herzschlagfinale für sich entscheiden.
Bei den Damen war die Schweizerin Antonia Wipfli mit 4 Stunden, 47 Minuten, 13 Sekunden die schnellste. Platz 2 ging an die Italienerin Elena Giacomuzzi und den dritten Platz holte sich die Österreicherin Monika Schachl.
Palio Sprint-Race - In die Pedale treten was die Muskeln hergeben
Hautnah verfolgten die zahlreichen Zuschauer beim „Ischgl Palio" den Kampf ums Siegerpodest. Beim mittlerweile legendären Sprintrennen, mitten im Ortszentrum der Tiroler Lifestyle-Metropole, wurden die Kräfte nicht geschont. In vier Ausscheidungsläufen wurden die schnellsten Fahrer ermittelt, bevor dann im Finale Daniel Federspiel aus Imst in Tirol das Rennen bereits zum 3. Mal in Folge für sich entschied. Rund um das Rennen gab es - wie es sich für Ischgl gehört - beim Dorffest ordentlich Gelegenheit zum Feiern.
Weitere Informationen unter www.ischgl.com und www.ischglironbike.com
Die Sieger - Herren Runde 3 (79 km, 3.820 Höhenmeter):
1. Massimo de Bertolis; Italien, 3:52:18,
2. Alban Lakata; Österreich, 3:52:47,
3. Urs Huber; Schweiz, 3:57:16,
Die Sieger - Damen Runde 3 (79 km, 3.820 Höhenmeter):
1. Antonia Wipfli; Schweiz, 4:47:13,
2. Elana Giacomuzzi; Italien, 4:57:37,
3. Monika Schachl; Österreich, 5:07:19,
Die Sieger - Herren Runde 2 (48 km):
1. Robert Novotny; Tschechien, 2:11:34,
2. Frederic Frech; Frankreich, 2:12:50,
3. Roland Stauder; Italien, 2:13:44,
Die Sieger - Damen Runde 2 (48 km):
1. Erika Dicht; Schweiz, 2:30:23,
2. Sarah Koba; Schweiz, 2:35:48,
3. Barbara Kaltenhauser; Deutschland, 2:46:55,
Die Sieger - Herren Runde 2 (27 km):
1. Tom Ettlich; Deutschland, 1:01:52,
2. Fabian Rabensteiner; Italien, 1:02:36,7,
3. Dario Steinacher; Italien, 1:02:36,8,
Die Sieger - Damen Runde 2 (27 km):
1. Anna Ferrari; Italien, 1:11:12,
2. Patrizia Wacker; Österreich, 1:12:55,
3. Gwenda Rüsing; Deutschland, 1:19:46,
Das Ergebnis des Ischgl Palio am 1. August:
1. Sieger Daniel Federspiel (AUT)
2. Bart Brentjens (BE)
3. Massimo de Bertolis
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