Kulinarischer Jakobsweg

Der kulinarische Sommer 2017 verspricht wieder viele Highlights und vor allem genussvolle Momente. Die Veranstaltungen rund um den Kulinarischen Jakobsweg sind perfekt für alle Genießer und jene, die Bergerlebnis und Kulinarik verbinden möchten.

STARTSCHUSS AM 09. JULI 2017

Gestartet wird am Sonntag, 09. Juli 2017 auf allen teilnehmenden Hütten, die wie folgt lauten. Jamtalhütte (Galtür), Friedrichshafener Hütte sowie Heidelberger Hütte (Ischgl), Niederelbehütte (Kappl) und Ascherhütte (See). Jeder Koch wandert mit einem Wanderführer und den Gästen zu „seiner“ Hütte und bereitet dort sein Gericht zu. 

  • Jamtalhütte, Galtür mit einem Sternekoch aus Großbritannien
    Start der geführten Wanderung um 10.00 Uhr beim Schranken im Jamtal (nähe Menta Alm)
     
  • Friedrichshafener Hütte, Ischgl mit einem Sternekoch aus Österreich
    Start der geführten Wanderung um 10.00 Uhr beim Parkplatz Friedrichshafener Hütte
     
  • Heidelberger Hütte, Ischgl mit einem Sternekoch aus den Niederlanden
    Start der geführten Wanderung um 10.00 Uhr bei der Gampenbahn
     
  • Niederelbehütte, Kappl mit Sternekoch Thomas Martin
    (Start der geführten Wanderung um 10.00 Uhr bei der Talstation der Bergbahnen Kappl
     
  • Ascherhütte, See mit einem Sternekoch aus der Schweiz
    Start der geführten Wanderung um 10.00 Uhr bei der Talstation der Bergbahnen See

RÜCKBLICK AUF 2016


Niederelbe Hütte: Bobby Bräuer (EssZimmer, München)
Die Auszeichnung „Koch des Jahres 2016“ erhielt Bobby Bräuer vom großen Bertelsmann Guide. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Österreich zog es den Münchner Koch zurück in seine Heimat. Seitdem begeistert er die Gäste im „EssZimmer“ in der BMW Welt mit seinen Kreationen. Seit 2012 hat sich Bobby Bräuer zwei Michelin Sterne und 18 Gault Millau Punkte erkocht. Für die Gäste „seiner“ Hütte setzte er „Conchiglioni mit Paznauner Schafl, Zucchini und Ricotta“ auf die Speisekarte.

Ascherhütte: Tanja Grandits (Stucki, Basel)
Erstmals in der Geschichte des Kulinarischen Jakobswegs kehrt Frauenpower auf einer Hütte ein. Die gebürtige deutsche Köchin Tanja Grandits zog es nach Stationen in London und Südfrankreich in die Schweiz. Seit 2008 ist sie Chefin des legendären „Stucki“ in Basel. Mit ihrer unverwechselbaren kulinarischen Handschrift inszeniert sie gekonnt Farben und Gewürze. Mit zwei Michelin Sternen, 18 Gault Millau Punkten und der Auszeichnung „Koch des Jahres 2014“ ist sie im Kreis der Schweizer Spitzenköche angekommen und genießt international großes Renommee. Für ihre Hütte entwarf sie ein „Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Zimt-Ducca“.

Heidelberger Hütte: Viki Geunes (´t Zilte, Antwerpen)
Viki Geunes zählt zu den weltbesten Gourmets. Das Besondere an ihm? Das Kochen hat sich der Belgier selbst beigebracht. In seinem Restaurant „‘t Zilte“ in Antwerpen verleiht er seinen Kreationen mit innovativen Küchentechniken eine moderne, geschmacksintensive, aber auch spielerische Note. Für seine Kreativität, die besonderen Texturkontraste und seine sehr persönliche Küche erhielt Viki Geunes 2004 seinen ersten von zwei Michelin Sternen. Gäste der Heidelberger Hütte können den ganzen Sommer über seinen „Rostbraten vom heimischen Rind mit Sellerierisoni, eingelegten Pfifferlingen und wilden Kräutern“ genießen.

Friedrichshafener Hütte: Josef Steffner (Mesnerhaus, Mauterndorf)
„Glück beginnt in einer guten Küche und endet mit dem zufriedenen Lächeln der Gäste.“ Diesem Leitgedanken folgt der Österreicher Josef Steffner jeden Tag. In seinem Restaurant Mesnerhaus in Mauterndorf beglückt er seine Gäste mit einer Mischung aus traditionellen Speisen mit phantasievoller Würze und besonderen Zutaten. Mit drei Hauben und 17 Gault Millau Punkten schmückt sich der lebensfrohe Koch bereits. In seinen gefragten Workshops gibt er sein Wissen weiter. Die Zutaten für die kreativen Speisen gibt es im hauseigenen DelikatEssen-Laden auch für Hobbyköche. Sein Hüttengericht: „Eachtling, Alm Weide Schwein, Flechte, Tauernroggen und Sauerkraut“.

Jamtalhütte: Stephen Crane (Ockenden Manor, Sussex)
Innovation trifft Tradition: von der pulsierenden Metropole London zog es den Briten Stephen Crane zurück in seine Heimatstadt Sussex. Seit 2003 kocht er dort im „Ockenden Manor“. Bereits im ersten Jahr wurde er für sein geschickt gestaltetes Speiseangebot, das Innovation und Tradition verbindet, mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Crane verwendet bei seinen Gerichten vor allem lokale Produkte. Mit seinem Wissen unterstützt der Brite in enger Zusammenarbeit örtliche Schulen, Universitäten und Wohlfahrtsverbände in Sussex. Für die Jamtalhütte stellte er „Geschmorte Schweinebäckchen auf Alm-Käse-Püree, Apfel-, Sellerie- und Wildkräutersalat“ zusammen.
 

Erleben Sie kulinarische Höhenflüge im Paznaun!