Kapellen
Kapellen in Ischgl – Orte der Besinnung
Rund um Ischgl verteilt treffen Sie auf wunderschöne kleine Kapellen. Zünden Sie eine Kerze an, machen Sie einen Moment Pause und erleben Sie einen Augenblick der Ruhe und Besinnung. Die Kappellen in Ischgl erreichen Sie über idyllische Wanderpfade. Auch romantische Winterwanderungen führen zu den interessanten Bauwerken, die sich so perfekt in das Bild der ursprünglichen Landschaft fügen.
Neben Nightlife und Events finden Sie in Ischgl auch Momente der Ruhe und Besinnung. Erleben Sie die Vielfalt dieses Ferienorts in Tirol bei Ihrem nächsten Österreich-Urlaub. Egal ob Sommer oder Winter, Ischgls Facettenreichtum wird Sie begeistern. Ein passendes Zimmer oder eine Urlaubspauschale mit vielen Extras können Sie direkt online buchen. Viel Vergnügen bei der Auswahl!
Wallfahrtskapelle Unterpardatsch
Die Wallfahrtskapelle zu den Sieben Schmerzen Mariä wurde im Jahre 1676 in Unterpardatsch errichtet, in einer idyllischen Waldlichtung am alten Weg ins Fimbertal und in der Nähe einer Sägemühle. Errichtet wurde sie vom Ischgler Gastwirt Christian Zangerl zu Ehren der Schmerzhaften Muttergottes. Den Mittelpunkt der Kapelle bildet das Gnadenbild zu den Sieben Schmerzen Mariä. Das Gemälde malte Josef Schöpf aus Telfs (1745-1822).
Annakapelle
Die Annakapelle - im Boden - wurde 1610 erbaut und ist von den heutigen Paznauner Kapellen die urkundlich älteste. Den schlichten Bau mit Dachreiter ziert ein Altarbild aus der 2. Hälfte des 17. Jh.s.
Hl. Dreikönigskapelle
Dieser einjochige Kapellenbau mit Rundapsis entstand im Jahre 1818. Die Kapellenausstattung ist dürftig. Erwähnenswert sind der Stuckdekor über dem Triumphbogen und den Rundbogenfenstern und eine Madonnenstatue von Michael Lechleitner aus der Mitte des 17. Jh.s.
Maria Schnee Kapelle
Die größte Kapelle in der Pfarrgemeinde Ischgl ist die Maria-Schnee-Kapelle in Pasnatsch. Sie wurde 1643 erbaut und 1708 vergrößert. Besondere Beachtung verdient der prächtige Hochaltar. Dieses zierliche, reich geschnitzte und tabernakelähnliche Kunstwerk aus der Zeit um 1660 wird traditionell dem bekannten Barockbildhauer Michael Lechleitner aus Grins zugeschrieben. Den rechteckigen Betraum schmückt eine Kassettendecke mit Schnitzdekor.
Mariahilf Kapelle
Diese Kapelle wurde 1676 erbaut und erhielt bei ihrer Renovierung im Jahre 1793 ihre heutige Form. Eine geschwungene Giebelfassade prägt das Äußere der Kapelle. Bemerkenswert an der Innenausstattung ist der Altar mit Figuren aus der Werkstatt von Josef Georg Witwer.
Martha Kapelle
Am 28. Juli 1995 wurde in Ischgl-Innerversahl die Kapelle zur Hl. Martha von vier Priestern, dem Pfarrer von Ischgl, Pater Michael Stieber, Altpfarrer Franz Haider, Pater Robert Zangerl aus Stams und dem Gastpfarrer Georg Henschling eingeweiht. Die Weiher der Kapelle war krönender Abschluß einer Initiative der Frauen von Ischgl. Diese fassten vor 2 Jahren den Entschluß, in einem Weiler, der lange Zeit Standort einer Kapelle, 2er Höfe und eines Gasthauses war, der aber wegen immer wieder auftretender Überschwemmungen des Fimberbaches aufgegeben werden musste, wieder eine Kapelle zu errichten. Die Gemeinde stellte das Grundstück zur Verfügung. Mit Spenden der Bevölkerung und Sachleistungen von verschiedenen Firmen, großteils aus dem Tal, wurde nach Plänen von Architekt Ladner aus Zams im Juni 1994 mit dem Bau der zylindrischen Bruchsteinkapelle begonnen, deren Dachkonstruktion eine Kombination eines Kegels mit einem Zylinder darstellt. Den Altar ziert eine geschnitzte Figurengruppe, Jesus mit Maria und Martha, geschaffen von Josef Jehle aus Kappl. Die bunten, bleiverglasten Fenster haben die Ischgler Lehrerkünstler Paul Zangerl, Bernhard Walser und Andreas Salner entworfen und gestaltet und wurden von der Fa. Weiss aus Landeck ausgeführt.
St. Antonius Kapelle
Die 1981 vorbildlich restaurierte Antoniuskapelle in Versahl repräsentiert den Paznauner Kapellentypus. Um 1630 wurde sie zu Ehren des hl. Antonius von Padua als Pestkapelle errichtet und bereits 1673 vergrößert. Der Hauptaltar und die Empore in der Form der Paznauner Möbel des 17. Jh.s. stammen aus der Zeit um 1680. Prunkstück der Ausstattung ist eine Pietà des schon mehrmals erwähnten Bildhauers Johann Ladner.
Totenkapelle zum Hl. Luzius
Luzius ist der Patron der Diözese Chur - nordöstlich der Pfarrkirche wurde 1773 die Totenkapelle erbaut und ist mit einem reizenden Rokokoaltärchen in schwarzer Farbe ausgestattet. Franz Hosp aus Imst schnitzte die vier Heiligenfiguren Edmund, Aloysius, Stefanus und Laurentius. Das Altargemälde und das Oberbild malte Christian Miller aus Imst. Auf der Altarmensa steht eine wertvolle Pietà von Jakob Auer (um 1700).
Vierzehn Nothelfer Kapelle
Die vermutlich erste, 1675 erbaute Kapelle zu den Vierzehn Nothelfern im Weiler Paznaun stand ursprünglich in unmittelbarer Nähe der Trisanna. 1762 wurde sie durch Hochwasser beschädigt und im Jahre 1764 durch ein weiteres Hochwasser zerstört. Der Standort der Kapelle wurde aufgegeben, und 1765 errichtete man an einem sicheren Platz die jetzige Kapelle. Der Hauptaltar zeigt das Gemälde Mariahilf und die 14 Nothelfer.
Kapelle zum Hl. Gallus
Die Kapelle auf der Alpe Oberpardatsch im Fimbertak zählt zu den wenigen Sakralbauten in Tirol, die dem Hl. Gallus geweiht sind. Sie wurde 1793 an der Stelle einer kleinen Kapelle aus dem Jahre 1736 gebaut. Die Galluskapelle birgt unter anderen kunstvollen Einrichtungen ein Altarblatt von Anton Schueller aus der Zeit um etwa 1760.